Austrian Voice Institute
Günther Bernatzky, geb. 23.9.1954 in Saalfelden (Land Salzburg, Österreich); verheiratet; zwei Kinder; aufgewachsen in Leogang (Bundesland Salzburg, Österreich). Ao.Univ.-Professor an der Universität Salzburg (Naturwissenschaftliche Fakultät); Honorarprofessor an Albert Schweitzer Universität (Genf; 2002). Seit 1. Okt. 2019 in Ruhestand
Studium der Biologie; Studienassistent an Universität Graz (Pharmakologische Ausbildung in Schmerzentstehung und –therapie; Pharmakologisches Institut; Arbeitsschwerpunkt: Experimentelle Untersuchungen, Migräne, Substanz P, Schmerzphysiologie - 1978 - 80; Prof. Dr. F. Lembeck).
Promotion (mit Auszeichnung) an Univ. Salzburg (1981) Titel: „Pharmakologische Charakterisierung von Substanz P und SP-Analoga.“
Beamtendienstrechtsprüfung in Wien (mit Auszeichnung): Frühjahr 1990
Habilitation (1992 für Experimentelle Zoologie, Universität Salzburg Thema: „Therapie chronischer Schmerzpatienten in Badgastein“);
Mehrere Forschungsaufenthalte in Deutschland (Post Doc in Homburg/Saar, Inst. f. Pharmakologie; 1981-82; Arbeitsschwerpunkt: Rückenmarksnahe Applikation von Opioiden; Prof. Dr. I. Jurna) und den USA (Bowling Green, mehrmalig; Prof. Dr. J. Panksepp) Schwerpunkte der Forschung: Schmerzphysiologie; Musik in der Therapie verschiedener Krankheiten; Wirkung von Musik auf Mensch und Tier; Auswirkung Gasteiner Kurmittel auf Gesundheit (v.a. Schmerz); Tierschutzaspekte
Forschungsprojektleitungen (u.a. „Musik und Parkinson“; „Musik und Schmerz“; „Musik und Demenz“; „Musik und Tiere“; Gasteiner Kurmittel und deren Wirkung
Vorstandsmitglied des Österr. Schmerzforums (1998-2001) Schriftführer; Wissenschaftlicher Sekretär: 2005-2007 der Österr. Schmerzgesellschaft; Präsident der Österr. Schmerzgesellschaft (2012-2014); Vorstandsmitglied der Österr. Palliativgesellschaft, des Austrian Voice Institute (Schatzmeister, seit 1990) und der Österr. Musikgesellschaft (Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied -Schatzmeister, seit 2010); The Memorial Foundation for Lost Children, Bowling Green USA, (1995-2000)
Gründungs- und Vorstandsmitglied des Internationalen Forums Gastein (Schriftführer, 1995-2001); anschließend bis 2014 Vorstandsmitglied des Health-Forums Gastein.
Mitglied (Stellvertretender Leiter) der Arbeitsgruppe für Neurodynamics and Neurosignaling
am Fachbereich für Organismische Biologie der Universität Salzburg; Gründung des Österr. Schmerzinstituts (1996); Leiter und Gründer des Salzburger Schmerzinstituts (seit 2001). Leiter und Mitbegründer Forschungsnetz Mensch und Musik (2002-2005); Stellvertretender Präsidiumsvorsitzender des Salzburger Hilfswerks (bis zum Jahr 2012); Vorsitzender Salzburger Hilfswerk Stadt Salzburg (bis 2014); Kuratoriumsmitglied Österr. Hilfswerk (seit 1998); Mitglied und Leiter des Beirates für Wissenschaft u. Medizin der Hospizbewegung Salzburg (bis 2010).
Langjähriger Leiter der Öffentlichkeitsarbeit an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg (1991-1999; Selbständiges Sponsoring, Erstellung von Präsentations- und Infomaterialien etc.)
Organisation von zahlreichen Kongressen (11. Jahrestagung der Österr. Schmerzgesellschaft in Salzburg 2003; 2. Österr. Interdisziplinärer Palliativkongress in Salzburg, 2006 (www.palliativ-medizin.at), Symposien (Salzburger Schmerzsymposien von 1993-1998), Workshops und Seminaren; Längjährige Organisation (1994-2005) und Vermittlung Sackler-Preis der NAWI der Univ. Salzburg (http://www.uni-salzburg.at); Langjähriger Vortragender an Salzburger Volkshochschule (1978-1985, Eigene Vortragsreihe: Unser Leben), Gründung und Organisation der Salzburger Musik-Seminare, der Mühlenseminare und der Bad Vöslauer Schmerztage.
Leiter der Zentralen Tierhaltung und Tierschutzbeauftragter an Universität Salzburg (1995- 2007)
Wissenschaftlicher Fachbeirat Musiktherapie (FNH-Forschungsfond zur Förderung natürl. Heilverfahren, Schweiz); Gutachter „Deutsche Krebshilfe“; „The Georgian National Science Foundation“; Gutachter für „Psychology of Music“; Gutachter für „Musik und Medizin“; Zahlreiche Buchveröffentlichungen (als Mitherausgeber: 5 im Springer-Verlag, eines im Uni- Med Verlag, eines im Eigenverlag), Buchautor; Publikationen und Abstracts (ca. 220; u.a. mit Übersetzungen ins Lettische, Rumänische, Russische, Slovenische, Französische), Populäre Artikel im In- und Ausland; Vorträge in In-und Ausland (u.a. auf Einladung Akademie der Wissenschaften, St. Petersburg, Riga u.a.; über 300); Teilnehmer und Organisationen von Pressekonferenzen; Radio und TV-Interviews (z.B. Morgenjournal, Welt der Wissenschaft, Salzburger Nachtstudio, Life-Radio Diskussion etc.; Eingeladener Studiogast in WDR (Sommer 2006); Mitgestaltung von Fernseh- und Radiosendungen (z.B. TV - Bericht in Modern Times, 60 min., 2005; Salzburg heute, 2015, 2016); Zahlreiche Populärwissenschaftliche Beiträge (über 180); Zahlreiche Betreuungen von Dissertationen und Diplomarbeiten; Langjähriger freiberuflicher Mitarbeiter Salzburger Nachrichten (1976-1989; Wissenschaft); Leiter der aktuellen Musikseminare an der Universität Mozarteum im Bereich Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst. Wissenschaftliche Leitung Fa. Centropix (Lichtenstein) (2020-23) und
Wissenschaftliche Leitung Fa. Liebscher und Bracht bei Dr. Ritter (Eugendorf) (2021-2023). Organisation von Pressekonferenzen und Pressegesprächen (eigenen Medienservice gegründet).
Beratung des Hilfswerks Österreich für Schmerzinformationskampagne für alle Mitarbeiter (Schulung Land Salzburg, Schmerzphysiologie, -Therapie).
Produktion von Musik- und Entspannungs-CDs, Eigenverlag und Mentalis Verlag, Essen ISBN-3-932239-95-4 (Deutsch, Belgisch); Insgesamt 4 therapeutische CDs (Stress 2x; Schmerz 1x; Parkinson 1x); Musik CD für Forschungsstudie: Musik für Senioren; Gestaltung und Produktion von Informationsbroschüren über Schmerztherapie; Schmerzmessung; Schmerztagebuch (3. Auflage); Gestaltung und Produktion einer Schmerz CD als Ärzteinformation; „Schmerzkoffer“ (2002; Basis Information Schmerzentstehung,-therapie für Ärzte und Schmerzeinrichtungen); Migränevorsorgetagebuch (3. Auflage). Wissenschaftspreise und Auszeichnungen (u.a. Österr. Palliativgesellschaft, Österr. Schmerzgesellschaft); Publikumswahl Salzburger des Jahres 2004: 4. Stelle von 100 gereihten Personen. Vortragender für Ärztefortbildung (Schmerzentstehung-, therapie): seit 1994 Vortragender für Hilfswerk Salzburg: Mitarbeiterschulung über Schmerzentstehung und - therapie, Komplementärmethoden;
Teilnehmer in Up-Date Meetings und Symposien (z.B. Mitglied Expertenrunde Gesundheit der Österr. Ges. f. Gesundheit).
Vorlesungen über Schmerzforschung, Versuchstierkunde, Ergänzungs- und Ersatzmethoden, Ethologie, Musikmedizin und -physiologie (an Universität Mozarteum), Bewusstsein u.a.; Gründung und Leitung der Salzburger Musikseminare (2003-05). Lehrbeauftragter über Musiktherapie mittels rezeptiver Musik an Hand ausgewählter Musik-CDs an Kunst-Universität Graz (GRAMUTH, seit 2014), an Universität Wien (seit 2016) und über Musikphysiologie und – anatomie an Universität Mozarteum Salzburg (seit 2010).
Initiator und langjähriger Leiter der Salzburger Ausbildungskurse für Ärzte (1998-2018), für Pflegepersonen (2000-2007) über Schmerz u. Schmerztherapie und über Palliativmedizin (1998-2001) und der Mühlengespräche (Kleine Schmerzserie) seit 2012, sowie der Bad Vöslauer Schmerzgespräche seit 2018.
Finanzielle Unterstützungen durch Herbert-von-Karajan-Centrum Wien; Forschungsinstitut Gastein-Tauernregion, Universität Mozarteum; Universität Salzburg, Österr. Nationalbank; Österr. Forschungs- und Förderungsgesellschaft; Fonds Gesundes Österreich; Stiftungen im In- und Ausland; Firmenunterstützungen: Mundipharma; Janssen-Cilag; Glaxo-Welcome; Pfizer; Nycomed; Astra-Zeneca; Grünenthal.
Weitere Informationen: www.schmerzinstitut.org---www.musikament.at---www.oegfmm.at